Point of Sale

Zwei von drei Kunden entscheiden erst am Point of Sale, welche Schokolade sie kaufen. Bei vielen anderen Produkten ist es ähnlich. Schlaues PoS-Marketing zahlt sich also aus.

Tolle Produkte und tolle Preise alleine machen noch keinen Verkaufserfolg aus. Am PoS sind Ideen gefragt. Sales Promotion ist hier längst mehr als die Herstellung von Display- und VKF-Material.


Kontakt mit Kunden

Unter Point of Sale (PoS) bzw. Point oft Purchase (PoP) versteht man schlicht den Vertrieb über eine Verkaufs- bzw. Einkaufsstelle. Der PoS ist also der Supermarkt oder der Laden des Bäckers um die Ecke. Im Fall eines Automatenbetreibers kann der PoS auch der Verkaufsautomat am Flughafen sein. Bei E-Commerce, Online-Vertrieb und im Versandhandel sind es Webpräsenz, Internet-Plattform oder Katalog. Betrachtet wird die Schaltstelle zwischen Unternehmen und Abnehmern meist unter den Gesichtspunkten von Zielgruppe, Kundengewinnung und Vertrieb.


Zielpunkt Tour


PoS-Strategien

PoS-Marketing umfasst alle Maßnahmen, die direkt vor Ort den Verkauf ankurbeln: Dazu gehören unter anderem die Ladengestaltung, Displays und Digital Signage, Poster, Deckenhänger und andere Werbemittel vor Ort, aber auch Wegführung, Öffnungszeiten und das Verhalten des Verkaufspersonals bis hin zu Warenpräsentation und Preisangaben. PoS-Marketing passiert aber auch beim Lieferanten durch die Gestaltung der Verpackung.


Räume laden ein

Eine ansprechende Fassade, interessant gestaltete Schaufenster, ein Blickfang durch bewegte Bilder oder Lichter kurbeln den Verkauf an.
Eine reizvolle Warenpräsentation wirkt sich positiv auf die Umsätze aus. Stellen Sie Ihre Waren also nicht einfach auf Trägern ab, sondern präsentieren Sie sie lebendig und interaktiv. Wird etwa Elektronik angeboten, sollte diese auch eingeschaltet sein.
Denken Sie immer wieder an die grundlegenden Bedürfnisse der Kunden: Mief und Staub schrecken ebenso ab wie unauffindbares Verkaufspersonal. Das gilt auch für Gänge, die mit Waren vollgestopft sind und fast kein Durchkommen erlauben.
Erleichtern Sie dem Kunden die Identifikation des Verkaufspersonals – etwa durch die Kleidung und gut erkennbare Namensschilder.
Rücken Sie Ihre Premiumprodukte ins rechte Licht: in die Nähe des Hauptgangs und im Idealfall so, dass der Kunde darum herumgehen kann.
Sorgen Sie dafür, dass der Kunde sich wohlfühlt. Bieten Sie zum Beispiel Sitzgelegenheiten an und Achten Sie darauf, dass die Beleuchtung nicht zu grell ist.

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